ADS/ADHS – Wenn die Wahrnehmung auf Reisen geht

ADS-Training in der Region Lübeck

Kernsymptome bei ADS/ADHS sind Unaufmerksamkeit, motorische Unruhe und Impulsivität.

Wenn die Impulsivität, Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität über einen längeren Zeitraum dazu führen, dass soziale Kontakte und das Lernen beeinträchtigt sind und die ganz Familie darunter leidet, besteht Handlungsbedarf. Der junge Mensch ist nicht in der Lage sein Potenzial auszuschöpfen und die geforderte Leistung zu erbringen. Es führt zu Lernstörungen.

Die Erkenntnis wächst, dass ADHS nicht eine Kinderkrankheit ist, die sich mit der Pubertät auswächst, sondern für das ganze Leben prägend sein kann, sofern sie unerkannt und unbehandelt bleibt.

Im streng geregelten Schulalltag tritt die mangelnde Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit zu Tage. Der Betroffene versucht Aufgaben zu vermeiden und fällt durch seine geringe Frustrationstoleranz mit impulsiven Ausbrüchen auf.

Es kann durch eine unvollkommene motorische Entwicklungsphase bedingt sein, durch den Einfluss verstärkt genutzter Elektronik begünstigt werden und/ oder durch Verwirrung. Verwirrung führt dazu, dass die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen gestört ist. Das Gehirn kann Reize und Informationen nicht richtig aufnehmen und nur schlecht filtern. Die aufgenommenen Informationen erreichen nur unvollständig und zeitverzögert das Langzeitgedächtnis. So ist es nicht selten, dass Kinder mit AD(H)S eine Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwäche entwickeln.